Mindesteinwaage Zertifikat USP

Artikelnummer: 969-103

Mindesteinwaage-Zertifikat für Analysenwaagen - Laborwaagen weist die ermittelte Mindesteinwaage Ihres Messmittels an seinem Aufstell- und Einsatzort mit der relativen Messunsicherheit aus

Kategorie: Analysenwaagen


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Mindesteinwaage-Zertifikat für Analysenwaagen / Laborwaagen


Die Mindesteinwaage gibt das kleinste zu wiegende Gewicht an, in Abhängigkeit der gewünschten Prozessgenauigkeit. Die Darstellung erfolgt graphisch und in Tabellenform. Diese Prüfdienstleistung kann nur in Verbindung mit einem DKD-Kalibrierschein erbracht werden, daher bitte beide Artikel zusammen bestellen.

Hinweis: Das Mindesteinwaage Zertifikat ist Bestandteil des DKD-Kalibrierschein und kann nur in Verbindung mit einen DKD-Kalibrierschein bestellt werden.

Wie leicht darf das kleinste Wägegut sein, bei dem Ihre Waage noch genaue und zuverlässige Messergebnisse liefert? Wo liegt genau die Grenze?
Das KERN Mindesteinwaage-Protokoll weist die ermittelte Mindesteinwaage Ihres Messmittels an seinem Aufstell- und Einsatzort mit der relativen Messunsicherheit aus - und das für verschiedene Sicherheitsfaktoren und geforderte Wiegegenauigkeiten (Prozessgenauigkeiten),  je nach normativen oder qualitätsrelevanten Anforderungen an die benutzte Waage.

Je höher der gewählte Sicherheitsfaktor, desto höher die Sicherheit beim Einsatz der Waage in einem ganz bestimmten Prozess. Typische Störeinflüssen bei der Verwendung der Waage, wie z.B. kleinere Temperatursachwankungen, werden hierbei berücksichtigt). Bei gut einschätzbaren Bedingungen in professionellem Einsatzumfeld empfiehlt KERN einen Sicherheitsfaktor von 3. Für kritische Prozesse sollte ein entsprechend höherer Faktor gewählt werden.

Das Mindesteinwaagenprotokoll enthält sowohl ein Diagramm als auch eine Tabelle, aus der sich der Prozessverantwortliche die Mindesteinwaage für seine Waage ablesen kann.
 

Die United States Pharmacopeia (USP) ist das amerikanische Pendant zum deutschen Arzneibuch und wird auch von vielen Unternehmen in Deutschland als Leitfaden verwendet.
Die Anforderungen der USP an Waagen sind in zwei Kapiteln festgehalten:
 Kapitel 41 ist bindend und umfasst Anforderungen an:
 Wiederholbarkeit / Standardabweichung aus 10 Messwerten
 Diese darf mit einem Sicherheitsfaktor von 2 nicht mehr als 0,1% der Einwaage betragen. Die Wiederholbarkeit ist in der Regel über den Wägebereich unveränderlich, der relative Fehler steigt somit mit abnehmender Einwaage. Dadurch gibt es ein kleinstes Gewicht, was noch korrekt eingewogen werden kann.
 Genauigkeit / Empfindlichkeit (0.1% eines Prüfgewichts > 5% Max)
 Kapitel 1251 ist nicht verpflichtend und enthält neben Empfehlungen an Aufstellort und auch Vorschläge für die regelmäßige (z.B. jährliche) Prüfung von Waagen im Rahmen einer „Performance Qualification“ (PQ). Diese umfasst weitere Prüfungen und Akzeptanzkritierien für:
 Außermittige Belastung
 Linearität
 Diese zusätzlichen jährliche Prüfungen entsprechen können mit einer DAkkS Kalibrierung abgedeckt werden.
Im Vergleich zu der Mindesteinwaage als Anlage zum DAkkS Kalibrierschein wird bei der Mindesteinwaage nach USP nur die Wiederholbarkeit berücksichtigt. Beim DAkkS-Kalibrierschein fließen in die der Mindesteinwaage zugrundeliegende Verwendungsgenauigkeit auch Parameter wie die Außermittige Belastung oder Linearität ein. Diese haben jedoch bei kleinen Einwaagen einen nur geringen Einfluss.


Kalibrierung: DKD DakkS Kalibrierung

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