Shore Härteprüfung

Shore Härteprüfung

Für die Ermittlung der Härte von Kunststoffen hat Albert Shore um 1915 ein denkbar einfaches Verfahren entwickelt: Ein von einer Feder gehaltener Stift aus gehärtetem Metall mit einer definierten Form wird in den Prüfling gedrückt. Je nach Tiefe des Eindrucks ist das geprüfte Material härter oder weicher. Dieses Verfahren ist in die DIN Normen 53505 und 7868 übernommen worden.

Aktuell sind zwei Gerätearten gebräuchlich: Mechanische Messgeräte mit Schleppzeiger und elektronische Messgeräte.

Mechanische Messgeräte (wie Serie SAUTER HB) weisen den Vorteil auf, mit Prüfständen (wie Serie SAUTER TI) betrieben werden zu können. In einem Prüfstand können Messung deutlich gleichförmiger und genauer durchgeführt werden.

Shore Härteinstrumente werden zur Zeit bei KERN nicht kalibriert. Ersatzweise wird empfohlen, das Messgerät zusammen mit einem kalibrierten Satz Prüfplatten (wie SAUTER AHBA 01) zu betreiben.
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