Schichtdicke

08.10.2018 16:34
Die Messung von Beschichtungsstärken sind bspw. von der Lackmessung Quick-Finder Schichtdicke bei PKWs her bekannt. Tatsächlich sind diese Messungen in industriellen Anwendungen weitaus gebräuchlicher. Hier wird die Starke von Veredelungen der Oberflächen, wie Galvanisierungen, Verzinkungen etc. oder auch Lackierungen gemessen.
Grundsätzlich gibt es zwei Messprinzipien für die Bestimmung von Schichtstärken:
Typ F: Nichtmagnetische Schichten auf magnetischen Metallen, wie Eisen oder Stahl (Prinzip der magnetischen Induktion). Einige beispielhafte Materialkombinationen sind:
 [Aluminium, Chrom, Kupfer, Gummi, Lack] auf
 [Stahl, Eisen, Legierungen, magnetische Edelstähle]
Typ N: Nichtmagnetische Schichten auf nichtmagnetischen Metallen, wie Aluminium (Wirbelstrom-Prinzip). Einige beispielhafte Materialkombinationen sind:
 [Lack, Farbe, Emaille, Chrom, Kunststoffe] auf
 [Aluminium, Messing, Blech, Kupfer, Zink, Bronze]
Typ FN: Alle Schichten wie bei Typ F und N auf allen Metallen wie bei Typ F und N (Kombination aus magnetischen Induktions- und Wirbelstrom-Prinzip)

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